Inseln im Eis

Mit dem Kanu um Spitzbergen – zwischen Norwegen und Nordpol

Das Inselarchipel, das eigentlich Svalbard heißt, liegt auf halben Weg vom nördlichsten Punkt Norwegens zum Nordpol. Also direkt im Eismeer. Diese ungastliche Gegend, die in den letzten Jahren immer wieder durch das „global warming“, dem Abschmelzen der Gletscher und des Inlandeises in den Medien für Schlagzeilen gesorgt hat, soll unser Ziel sein.

Wir wollen die Insel Spitzbergen und die im Osten liegende Insel Nordaustland mit dem Kanu umrunden. Dabei spielt das Wetter eine wichtige Rolle. In kalten Sommern kann es passieren, dass der Norden und Osten der Insel nicht auftauen, also vom Packeis umklammert werden. In solchen Fällen ist eine komplette Umrundung unmöglich. Auch ein zu spätes Auftauen würde uns zwingen, die Reiseroute zu ändern.

Für die Gesamtstrecke von ca. 2000 km werden wir ca. 80 bis 90 Paddeltage benötigen. Dazu kommen weitere 40 bis 50 Tage, die wir wegen ungünstiger Wetterbedingungen oder sonstiger Schwierigkeiten als Puffer einplanen.

Ausweichplan:
Sollte es aus wetterbedingten Gründen nicht möglich sein Nordaustland zu umrunden werden wir versuchen die Reise durch die Hinlopenstraße fortzusetzen.

Daten und Fakten:
Teilnehmer: Jürgen Schütte, Heike Robinson
Der Plan: Umrundung Spitzbergens inklusive Nordaustland
Zurückzulegende Strecke: ca. 2000 Kilometer
Geplante Dauer der Reise: 5 – 6 Monate
Geplante reine Fahrzeit: 70 – 90 Tage

Boote:
Heike Robinson: Feathercraft Klondike
Jürgen Schütte: Klepper Aerius Quattro II+ 545

Ziel der Reise:
Erstellen einer Reisedokumentation über die Insel sowie eines Diavortrages

Themen:
Die Tiere Spitzbergens
Auf den Spuren alter Expeditionen
Walfänger und Trapper auf Spitzbergen
Das heutige Spitzbergen